Home Kontakt Impressum Login Mo,Mi,Fr: 08:00 - 18:00 Uhr | Di,Do: 08:00 - 18:30 Uhr | Sa: 08:30 - 12:00 Uhr
 
Aktuelles
Notdienst
Aktuelle Aktionen
Schüsslersalze
Homöopathie
Bachblüten
Mikronährstoffe
Angebote des Monats
Magazin
Service
Wir über uns
Mein Bereich
Altmark-Apotheke
Hagenstraße 1
38486 Klötze
Tel.:03909 / 26 57
Fax :03909 / 45 00
Rezept online einlösen
Rezept online einlösen

Homöopathie

Die Kraft der weißen Kügelchen

Laut "Forsa-Umfrage" von Juli 2010 hat etwa die Hälfte der Deutschen bereits Erfahrung mit Homöopathie oder homöopathischen Arzneimitteln. 80 Prozent von ihnen sind mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit zufrieden bis sehr zufrieden. Die Homöopathie geht auf Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück. Er bereicherte die Medizin um diese sanfte und effektive Möglichkeit der Behandlung.

Die Homöopathie sieht nicht nur die Krankheit, sondern den gesamten Menschen. Ihr Verständnis ist, dass sich ein gesunder Mensch in biologischer Balance befindet, der erkrankte Körper dagegen im Ungleichgewicht. Die Homöopathie mobilisiert die körpereigenen Selbstheilungskräfte. So erhält der Organismus die Möglichkeit, das innere Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen.

Hahnemann sah in der Ähnlichkeitsregel eine der Grundlagen seiner homöopathischen Therapie. Gemäß dieser Regel wird ein Stoff, der beim Gesunden bestimmte Symptome auslöst, beim Kranken bei eben diesen Symptomen eingesetzt. Ein einfaches Beispiel für dieses Vorgehen liefert Allium cepa, die Küchenzwiebel. Beim Schneiden einer Zwiebel brennen die Augen, läuft die Nase. Entsprechend wird das homöopathisch aufbereitete und hochverdünnte Arzneimittel Allium cepa bei diesen Symptomen, zum Beispiel im Rahmen Fließschnupfen, eingesetzt.

Vielen Menschen fällt bei "Homöopathie" vor allem die Potenzierung ein. Hahnemann "mischte" nämlich nicht nur Arznei- (z. B. Arnica) und Trägerstoff (Alkohol), sondern "verschüttelte" beides, indem er das Behältnis, das beides enthielt, 10-mal auf ein Lederkissen schlug. Er nannte diese Art der Herstellung "Potenzieren". Die Vorstellung dahinter ist, dass die medizinisch wirksamen Eigenschaften der Stoffe verstärkt auf den Trägerstoff übergehen.

Die Angaben wie D6 oder C200 auf den homöopathischen Mitteln zeigen die Potenz, d. h. die Zahl und Höhe der durchgeführten Potenzierungsschritte und das Verdünnungsverhältnis, an. Tiefe Potenzen, wie z. B. D6 oder D12, können in der Selbstmedikation angewendet werden. Die sogenannten Hochpotenzen, z. B. C200, werden dagegen von homöopathisch ausgebildeten Therapeuten für ihre Patienten gewählt und sind für die Selbstmedikation nicht geeignet.

Homöopathische Arzneimittel enthalten pflanzliche, mineralische oder tierische Ausgangsstoffe. Zu den beliebten und häufig eingesetzten Mitteln gehören: Arnica (Bergwohlverleih), Nux vomica (Brechnuss), Apis mellifica (Honigbiene), Belladonna (Tollkirsche), Okoubaka (Okoubakabaum), Calendula (Ringelblume) oder Aconitum (Eisenhut). Die wohl beliebteste Form der homöopathischen Einzelmittel sind die Globuli ("Streukügelchen"). Homöopathie kann bei akuten Beschwerden helfen aber auch bei chronischen Problemen, die bereits über einen längeren Zeitraum bestehen. Neben der Verschreibung durch Therapeuten wenden Patienten Homöopathika zunehmend in der Selbstmedikation an. Homöopathische Arzneimittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Dort werden auch fertige Sets z. B. bestehend aus mehreren Einzelmitteln angeboten. Der Apotheker hilft bei der Auswahl und informiert kompetent.

An Homöopathie Interessierte können sich heute auch anhand von kompetenten Ratgebern informieren. Bücher wie z. B. der "Homöopathie Quickfinder" von Dr. Markus Wiesenauer erläutern anschaulich, wie man schnell und unkompliziert zum richtigen Mittel findet. Eine wachsende Anzahl von Vortragsveranstaltungen zur Homöopathie unterstreicht, dass in der Bevölkerung ein großes Interesse an der Homöopathie besteht.

Impressum / Datenschutz